Das Streben nach Glück. – Wildeshausen und die Amerikaauswanderung

Für etwa sieben Millionen Menschen aus Deutschland war Amerika Hoffnung, Verheißung, Abenteuer und Experiment, oft auch Zuflucht und Rettung. Glaubensfreiheit, Land, Karriere und andere Motive mehr haben sie bewegt. Viele, die den Ausbruch aus bedrückenden Verhältnissen wagten, kamen ab dem frühen 19. Jahrhundert aus dem Oldenburgischen und viele Hundert davon aus dem Raum Wildeshausen. Amerika ist für die Region seitdem auch mit Dokumentationen örtlicher Experten und Einrichtungen ein wichtiges Thema und Teil von nicht wenigen Familiengeschichten geworden. Der Vortrag zeichnet in anschaulichem Material und mit Ergebnissen regionalhistorischer Forschung Ursachen und Verlauf der Auswanderung nach und beleuchtet dabei auch Amerikas Versprechen auf das Streben nach Glück.

 

Dr. Wolfgang Grams war bis 1997 Dozent am Institut für Politikwissenschaft an der Universität Oldenburg, hat dort eine Forschungsstelle zum Thema mitbegründet und in der Folge mit seinem Institut „Routes to the Roots“ zahlreiche Projekte zur Auswanderungsgeschichte realisiert. Der Referent weiß auch von seinen zahlreichen Begegnungen mit den Nachfahren der Auswanderer auf Exkursionen hier wie in Amerika spannend zu erzählen, etwa von „Little Oldenburg“ / Nebraska oder von der Reise mit Yared Dibaba und dem NDR durch den Mittleren Westen.

 

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