Die Wildeshauser Geest. Von der Naturlandschaft zur Kulturlandschaft

Das Landschaftsbild unserer Heimat ist mit Geestrücken und Marschwiesen, mit Urstromtälern und Mooren vielseitig geprägt – ihre Form und Gestalt stammen aus der Saale-Eiszeit. Zuvor war Mitteleuropa größtenteils mit Laubwäldern bewachsen. Zu Beginn der Jungsteinzeit (etwa 3.500 v. Chr.) begann der Mensch, in die Natur einzugreifen und sie zur Kulturlandschaft zu verändern. In dieser Zeit begann der bis dahin nomadisierende Jäger und Sammler sesshaft zu werden: Er nutzte die Wälder als Weide für Rinder und Schweine (Waldhude) und als Lieferanten für Brenn- und Bauholz. Es entstanden offene Flächen für den Ackerbau. Die Entwicklung dieser Landschaft ist eng mit der kulturellen Entwicklung des Menschen verknüpft und wird daher als Kulturlandschaft spezifiziert. Der Vortrag geht auf die Entstehung unserer Landschaft seit der vorletzten Eiszeit (Saale-Eiszeit) ein und befasst sich mit dem Leben und Wirken der ersten Siedler (Megalithbauern). Die nachfolgende tausendjährige Heidebauernkultur und ein Blick auf die heutige Kulturlandschaft rahmen den Vortrag ein.

 

Peter Hahn ist engagierter Heimatforscher, aktives Mitglied im Heimatverein Dünstrup und in Wildeshausen durch seine lebendige Vortragstätigkeit bekannt. Als Wanderführer des Heimatvereins und als Ausbilder der GästeführerInnen kennt er die Geschichte und die Natur Wildeshausens wie kein anderer.

Zurück

Kontakt

Am Markt 1A
27793 Wildeshausen
Telefon 0 44 31 / 748 40 99
buerger-und-geschichtsverein@ewetel.net

Öffnungszeiten

Dienstag: 9.00-11.00 Uhr (Herr Kunz)
Mittwoch / Donnerstag: 10.00-16.00 (Frau Ameskamp)