Gildefest, Jubiläumsumzug, Hochzeit - Filme als Teil der Heimatforschung am Beispiel der Gildefilme von 1953 und 1997

Die filmische Dokumentation des Gildefests von 1953 stellt ein wichtiges Zeitdokument Wildeshauser Geschichte dar. Traditionen, die noch heute bestehen, und eine Stadt, deren Bild sich vielerorts verändert hat, werden hier dargestellt. Der Gildefilm von 1997 ermöglicht einen Vergleich und zeigt diese Veränderungen auf. Filme geben uns immer ein Gefühl dabei gewesen zu sein und lassen uns am Geschehen teilhaben. Dabei ist das unabsichtlich gefilmte Material (Gebäude, Moden, Bräuche oder längst verstorbene Personen) genauso wichtig wie das absichtliche. Am Beispiel der Gildefilme von 1953 und 1997 sollen die Nutzbarmachung und Interpretation dieses Filmmaterials erörtert werden. Die Teilnehmer sind dabei herzlich eingeladen, eigene Erfahrungen mitzuteilen, über Filme zu berichten und die Möglichkeiten ihrer Interpretation zu diskutieren.

Philipp Nordmeyer ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Filminstituts Hannover. Er lehrt an der Fakultät für Medien, Design und Information an der Hochschule Hannover und ist dort als Historiker verantwortlich für den Forschungsschwerpunkt „Dörfliches Leben in Niedersachsen im Spiegel historischer Filmdokumente“. Prof. Dr. Karl-Heinz Schneider ist Historiker und lehrt an der Leibniz-Universität Hannover. Forschungsschwerpunkte liegen in der neuzeitlichen Agrargeschichte und der Entwicklung des ländlichen Raums, der Industrialisierung und Unternehmensgeschichte.

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