"heimlich feuerwerck [...] in etzliche heuszer einleggen lassen" - Wildeshausen und der mittlere Hunteraum im Dreißigjährigen Krieg

Bereits Schiller schrieb 1791 in der Einleitung zu seinem Geschichtswerk über den Dreißigjährigen Krieg: „Ein verheerender Krieg, der (…) Länder entvölkerte, Ernten zertrat, Städte und Dörfer in die Asche legte“. Auch Wildeshausen und der mittlere Hunteraum blieben von den Ereignissen und Gräueltaten nicht verschont. Ab 1621 war die Region unmittelbar betroffen. Die Menschen mussten mit Truppendurchzügen, Zerstörungen, Brandstiftungen, kriegsbedingten Steuern oder Einquartierungen von Soldaten leben. Streitigkeiten und Krankheiten (z.B. die Pest und die Rote Ruhr) kamen hinzu. Zahlreiche bisher noch ungedruckte Quellen aus verschiedenen Archiven, diplomatische und militärische Korrespondenzen, aber auch Presseberichte der Zeit zeigen ein eindrückliches Bild dieser Ereignisse.

 

Dr. Herbert Bock studierte nach seiner Pensionierung Geschichte, Geographie und Politikwissenschaft an der Universität Vechta. 2015 promovierte er mit einer Arbeit über den mittleren Hunteraum vom 13. bis zum 17. Jahrhundert.

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