„Wenn es einen noch gibt“ – Ein Familienporträt Lesung von Rose Lagercrantz

Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg lernen sich die Eltern der Autorin in Schweden kennen: Ella aus dem rumänischen Sighet hat Auschwitz überlebt, Georg wandte sich in Deutschland früh gegen die Nationalsozialisten, er war Mitte der 1930er Jahre in Esterwegen inhaftiert und konnte später nach Schweden entkommen. Die kleine Rose entdeckt nach und nach, was ihre Familie besonders macht. Manche Verwandte existieren nur auf Fotografien, andere sind über die ganze Welt verstreut. Rose Lagercrantz begleitete ihre Mutter in deren letztem Lebensjahr und schildert eindrucksvoll die Gespräche und Erlebnisse, die sie auf ihren „Familienreisen“ nach Frankreich, Südafrika, Kanada und Ungarn hatte. Sie will verstehen, was es bedeutet, „wenn es einen noch gibt“.

 

Die Autorin Rose Lagercrantz wurde 1947 in Stockholm geboren. Sie arbeitete in einem Kindertheater sowie für Funk und Fernsehen, bevor sie zu schreiben begann. Ihre zahlreichen Kinderbücher wurden in viele Sprachen übersetzt. Die Autorin wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. erhielt sie die Nils-Holgersson-Plakette und den Astrid-Lindgren-Preis.

 

Die Lesung findet bereits um 19:30 Uhr statt. Sie ist eine gemeinsame Veranstaltung des Bürger- und Geschichtsvereins Wildeshausen e.V. und des Präventionsrates der Stadt Wildeshausen.

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Kontakt

Am Markt 1A
27793 Wildeshausen
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Dienstag: 9.00-11.00 Uhr (Herr Kunz)
Mittwoch / Donnerstag: 10.00-16.00 (Frau Ameskamp)